Grußwort des Pastors

Psalm 18, 7: ,,In meiner Bedrängnis rief ich zum HERRN und ich schrie zu meinem Gott.“

Was machst du, wenn du riesige und unüberwindbar scheinende Hindernisse in den Weg gestellt bekommst? Vielleicht neigst du dazu, möglicherweise aus Angst und Sorge, dass du selbst versuchst, sofort eine Lösung zu finden. Du stellst dir z.B. die Frage: „Wie kann ich dieses Problem lösen?“ Oder: „Was soll ich nur tun?“ Ich habe gelernt, dass Sorgen immer weitere Sorgen schaffen. Aber David, der Autor dieses Verses, entschied sich für ein anderes Vorgehen. David wusste, dass seine Feinde ihn überwältigt hatten. Deswegen ,,schrie“ er zu seinem Gott und bat um sofortige Hilfe. Er erwog seinen Zustand nicht weiter und er versuchte nicht, einen eigenen Lösungsplan zu formulieren, sondern er schrie zu dem HERRN. Ohne Zweifel hatte David diese Strategie gelernt und regelmäßig eingeübt.

Trotzdem ist es möglich, dass wir denken: ,,Gott sieht meinen Zustand nicht.“ Oder: ,,Dies ist im Moment nicht so wichtig für Ihn, dass Er jetzt eine Antwort für mich hätte.“ Aber David erkannte die geistliche Wirklichkeit und schrieb in einem anderen Psalm: ,,Vielfältig ist das Unglück des Gerechten, aber aus dem allen errettet ihn der HERR.“ (Ps. 34, 20). Der Vers macht deutlich, dass die Bedrängnisse „vielfältig“ sind. Sie werden dem Gerechten widerfahren. Trotzdem hat Gott einen Plan für uns, der uns hilft, durch solche Umstände hindurchzugehen. Anstatt zu versuchen, selbst Lösungen zu finden, können wir zu Ihm fliehen und, wie David, um seine Hilfe schreien. Er verspricht, dass Er uns „aus dem allen errettet“. Das ist unser Vater.

Euer Mark Copper