Was unterscheidet dich von anderen?

Was aber hast du, das du nicht empfangen hast?

1.Korinther 4,7

Unser Erfolg ist nicht in der Gleichartigkeit gegenüber anderen zu finden, sondern vielmehr in dem, was dich von anderen unterscheidet. Anstatt sich mit anderen zu vergleichen und im Wettbewerb mit ihnen zu stehen, versuche mal den Punkt deines Gott-gegebenen Unterschieds zu entdecken; denn das ist, was dich auszeichnet!

Es gibt zwei Arten von Talenten, künstliche und Gott-gegebene. Für die künstlichen Talente hat man sehr hart zu arbeiten, wohingegen Gott gegebene Talente hin und wieder nur aufgefrischt werden müssen. Der Apostel Paulus schreibt, dass Gott jedem von uns unterschiedliche Gaben gegeben hat. (Römer 12,6)

Leider kämpfen wir im Leben aus unterschiedlichen Motiven oftmals lieber darum Fähigkeiten zu entwickeln, für die wir nur eine kleine natürliche Begabung haben. Wäre es nicht besser mit dem Talent zu laufen, das Gott dir gegeben hat und herauszufinden, wohin es dich führt?

Wenn man außerhalb seiner gottgegebenen Stärke wirkt, fehlt in den meisten Fällen die Kraft zur Beständigkeit und man hat darin wenig oder keinen Erfolg.

Diese Erfahrung macht irgendwann jeder von uns, allerdings kann es dann tragisch werden, wenn wir aus vernunftmäßigen Überlegungen, falschverstandenen Pflichtbewusstsein oder auf Grund von übertriebenen Sicherheitsdenken, einen Großteil unseres Lebens diesen künstlichen Weg gehen und dabei unzufrieden und unglücklich sind.

In einem Sprichwort heißt es: „Die Suppe, die man sich eingebrockt hat, muss man auch auslöffeln“. Gott sei Dank handelt Gott nicht an uns mit einer solchen Härte, sondern er ist barmherzig, er hat Mitgefühl mit unseren Schwächen und schenkt uns durch unseren Herrn Jesus Christus Gnade zur rechtzeitigen Hilfe! (Hebräer 4,15)

Das bedeutet nicht, dass wir die Folgen einmal getroffener Entscheidungen immer wieder sofort umkehren können – manchmal ist dies sogar unmöglich. Aber wir können uns unter Gottes Hand demütigen (1.Petrus 5,5b-7) und uns vertrauensvoll an ihn wenden. Paulus war sich sicher, dass für die, die Gott lieben und nach seinem Willen zu ihm gehören, Gott alles zum Guten wirkt (Römer 8,28).

So können wir all das Gott vor die Füße legen, wo wir in künstlicher Manier, sei es persönlich oder kollektiv, bewusst oder unbewusst, unseren eigenen Weg verfolgt haben, anstelle dem von Gott-gegebenen Talent und dabei lernen, der Führung des Heiligen Geistes zu vertrauen, statt unserer Vernunft.

Du wirst all dein Talent brauchen, um einen gottgegebenen Traum zu verwirklichen. Bauen wir also auf die Gott-gegebenen Stärken und nicht auf unsere eigenen. 

Gott segne uns!
Euer Thomas

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