Infektionsschutz

Verhältnis zum Verordnungsrecht und den Allgemeinverfügungen

Die jeweils geltenden Regeln des Infektionsschutzgesetzes des Bundes und der darauf beruhenden Verordnungen des Freistaats Thüringen sowie Allgemeinverfügungen der Stadt Jena gehen diesem Infektionsschutzkonzept vor und gelten unmittelbar für alle Teilnehmer von Veranstaltungen der Christus-Gemeinde Jena. Dies gilt sowohl, wenn die genannten hoheitlichen Anordnungen weitergehende Regelungen vorsehen, als auch, wenn sie geringere Anforderungen stellen.

1.Teilnehmerzahl; Mindestabstände; Verteilung der Sitzplätze; Gesang

In der Kapelle ist die Zahl der Teilnehmer auf 40 Personen begrenzt. Zwischen den Teilnehmern muss durchgängig ein Mindestabstand von 1,5 m eingehalten werden. Diese Pflicht gilt nicht für die Angehörigen des gleichen Haushalts und eines weiteren Haushalts. Innerhalb der Kapelle werden die Stühle dementsprechend gestellt. Von den Sitzplätzen werden zunächst diejenigen, die für die Durchführung der Dienste erforderlich sind, reserviert. Die übrigen Plätze werden über ein Anmeldeverfahren vergeben.

2.Kindergottesdienste

Die Gemeinde führt neben dem Hauptgottesdienst im Rahmen der vorhandenen Möglichkeiten ggf. auch zwei Kindergottesdienste mit einer Höchstgrenze von 7 Kindern pro Gruppe durch. Nach Wetterlage finden die Kindergottesdienste bevorzugt im Freien statt. Die Eltern übergeben die Kinder an den Kinderdienstmitarbeiter und holen die Kinder nach dem Gottesdienst wieder ab.

3.Qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung

Sofern die hoheitlichen Regelungen das vorsehen, trägt jede Person innerhalb des Gebäudes eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung (OP-Maske (CE-Kennzeichen) oder FFP2 Maske). Ausgenommen von dieser Verpflichtung sind Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahrs, Redner während ihrer Beiträge und die Mitglieder des Lobpreisteams während des Lobpreises.

4.Ausschluss der Teilnahmeberechtigung

Von der Teilnahme an Gemeindeveranstaltungen in Präsenz sind Personen ausgeschlossen,

a) die innerhalb der letzten 7 Tage Krankheitssymptome (akuter Verlust des Geschmacks- oder Geruchssinns, Atemnot oder Fieber im Zusammenhang mit neu aufgetretenen Schnupfen oder Husten) aufgewiesen haben oder diese aktuell noch aufweisen, während des Vorliegens der Symptome und für die Dauer von 7 Tagen nach der letzten Symptomatik;

b) die Kontakt zu einer mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infizierten Person hatten und entsprechend den jeweils aktuellen Empfehlungen des Robert Koch-Instituts zur Kontaktpersonen-Nachverfolgung bei SARS-CoV-2-Infektionen als enge Kontaktperson einzustufen sind;

c) denen ein Antigenschnelltest ein positives Ergebnis hinsichtlich einer möglichen Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 anzeigt;

d) die erkennbare Symptome einer COVID-19-Erkrankung zeigen und bei denen ein Arzt, eine sonst befugte Stelle oder die nach § 2 Abs. 3 ThürIfSGZustVO zuständige Behörde einen PCR-Test durchgeführt, veranlasst oder angeordnet hat;

e) denen ein aus sonstigen Gründen durchgeführter PCR-Test ein positives Testergebnis anzeigt.

Der Ausschluss nach Buchstaben b) bis e) endet, wenn die zuständige Behörde die Absonderung aufhebt oder spätestens nach 14 Tagen, sofern die zuständige Behörde vorher keine Entscheidung bekanntgegeben hat. In den Fällen der Buchstaben a), c) und d) endet er auch, wenn das Testergebnis eines PCR-Tests negativ ist.

5.Zugang zur Gemeinde

Für Gottesdienste erfolgt der Zugang zur Gemeinde ausschließlich über den Haupteingang (Glastür) in Richtung Clara-Zetkin-Straße. Die Kapellentür und die Eingangstür zum Vorderhaus in der Dornburger Straße bleiben aus Gründen des Brandschutzes geöffnet, dürfen aber nur als Ausgang genutzt werden.

6.Ordnerdienst

Vor und während des Gottesdienstes halten sich Ordner am Haupteingang und in der Kapelle auf. Sie üben im Auftrag des Vorstands der Gemeinde das Hausrecht aus und gewährleisten folgende Regeln:

a) Vor und nach jedem Gottesdienst desinfizieren sie alle Türgriffe in der Kapelle und an den Toilettentüren. b) Vorbehaltlich Ziffer 4 trägt jede Person, die das Gebäude betritt, eine qualifizierte Mund-Nase-Bedeckung. c) Die Gottesdienstteilnehmer versichern bei der Anmeldung, dass bei ihnen keine Gründe für einen Ausschluss nach Ziffer 5 vorliegen.

d) Die Ordner weisen aktiv auf die Einhaltung der allgemeinen Schutzmaßnahmen gem. Ziffer 8 Buchstabe e) hin.

e) Die Ordner sind für die Herstellung der wirksamen Belüftung in der Kapelle verantwortlich. Die wirksame Belüftung ist vorrangig durch periodisches Stoßlüften herzustellen.

f) Ein Ordner achtet auf die Einhaltung der Mindestabstände in der Kapelle gemäß Ziffer 2 und setzt diese Verpflichtung durch.

7.Weitere Schutz- und Hygienemaßnahmen 

a) Wöchentlich vor den Gottesdiensten erfolgt die sorgsame Reinigung der gesamten Kapelle, des Eingangsbereichs und der Toiletten.

b) Unmittelbar im Eingangsbereich der Gemeinde befinden sich Desinfektionsbehälter zur Handdesinfektion. Jede Person, die das Gebäude betritt, desinfiziert oder wäscht ihre Hände.

c) Die Kapelle wird vor jedem Gottesdienst vollständig belüftet. Während des Gottesdienstes wird eine wirksame Belüftung hergestellt.

d) An der Kapellentür und der Eingangstür des Vorderhauses befinden sich Schilder mit dem Hinweis: „Kein Zugang“.

e) An der Haupteingangstür befinden sich Hinweisschilder mit folgenden Hinweisen:

 Aufforderung zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung;

 Aufforderung zur Handdesinfektion;

 Aufforderung zur Wahrung der Mindestabstände;

 Aufforderung zur Achtung der Husten- und Niesetikette (nur in die Armbeuge).

8.Eltern-Kind-Raum

Im Vordergebäude der Gemeinde befindet sich ein abgetrennter Eltern-Kind-Raum, in den der Gottesdienst live übertragen wird. Dieser Raum hat eine Größe von 13,3 m² (Breite: 3,8 m, Länge 3,5 m) und kann nach Maßgabe der zum Zeitpunkt der jeweiligen Veranstaltung geltenden hoheitlichen Kontaktbeschränkungen benutzt werden.

9.Hauskreise und Kleingruppen

Sofern zum Zeitpunkt der jeweiligen Veranstaltung staatlich geregelte Kontaktbeschränkungen gelten, werden Hauskreise und Kleingruppen im Gemeindegebäude nur bis zur maximal zulässigen Anzahl der Teilnehmer in Präsenz durchgeführt.

10. Weitere Angaben nach § 5 Abs. 3 der Zweiten Corona-VO

1. Verantwortliche Personen: Christoph Ohler, Harald Kaeber, Torsten Hüttenrauch.

2. Raumgröße der Kapelle: 124,74 m2 (Breite 7,7 m; Länge 13,2 m; Höhe 5 m; zuzüglich Empore: Breite 7,6 m; Tiefe 3 m); die Kapelle ist mit acht Fenstern versehen, die alle geöffnet werden können.

3. Die Räumlichkeiten für Kinder der Gruppe 1 im zweiten Obergeschoss umfassen zwei Räume mit insgesamt 38 m² mit folgenden Maßen: Breite 4,05 m, Länge 5,70 m (23 m²); Breite 4,05 m, Länge 3,72 m (15 m²). Der größere Raum hat drei Fenster und der kleinere zwei Fenster, die alle geöffnet werden können.

4. Der Raum für Kinder der Gruppe 2 im Erdgeschoss ist L-förmig und hat eine Größe von 50 m² mit folgenden Maße: Breite 3,80 m, Länge 11,30 m (42,9 m²); Breite 2,00 m, Länge 3,90 m (7,8 m²). Der Raum hat vier Fenster, die alle geöffnet werden können.

gez. Vorstand der Christus-Gemeinde Jena

 

CHRISTUS-GEMEINDE JENA e.V.
Dornburger Str. 28
07743 Jena

Mitglied im Bund freikirchlicher Pfingstgemeinden
Vereinsregisternummer VR 231115, AG Jena

Jena, den 11.06.2021