Infektionsschutzkonzept

Die Thüringer SARS-CoV-2 Maßnahmenfortentwicklungsverordnung vom 12. Mai 2020 fordert bei der Durchführung von religiösen Veranstaltungen die Einhaltung der Infektionsschutzregeln nach §§ 3 bis 5. Dazu gehört die Aufstellung eines Infektionsschutzkonzeptes. Ergänzend gilt die Allgemeinverfügung der Stadt Jena vom 14. Mai 2020.

Hieraus ergibt sich das nachfolgende Schutzkonzept der Christus-Gemeinde Jena.

1. Teilnehmerzahl; Verteilung der Sitzplätze

In der Kapelle ist bei jedem Gottesdienst die Zahl der Teilnehmer auf 40 Personen begrenzt. Innerhalb der Kapelle werden die Stühle so gestellt, dass nach allen Seiten der Mindestabstand von 1,5 m gewahrt ist. Ausnahmen bestehen nur für Familienmitglieder, die im gleichen Haushalt leben. Die Sitzplätze sind mit Markierungen am Boden versehen. Von den Sitzplätzen werden 11 für Dienste (1 x Moderation, 4 x Lobpreisteam, 4 x Technik, 1 x Übersetzung, 1 x Prediger) reserviert. Die übrigen Plätze werden über ein elektronisches Anmeldeverfahren auf der Homepage der Gemeinde vergeben.

2. Kindergottesdienste

Die Gemeinde führt vorläufig keine Kinder- und Jugendgottesdienste neben dem Hauptgottesdienst durch.

3. Livestream-Angebot

Für Gemeindemitglieder, Besucher und Gäste, die nicht persönlich am Gottesdienst teilnehmen können, bietet die Gemeinde eine Live-Übertragung im Internet an.

4. Mund-Nasen-Bedeckung

Jeder Teilnehmer des Gottesdienstes trägt eine Mund-Nasen-Bedeckung. Ausgenommen von dieser Verpflichtung sind Personen, denen die Verwendung aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder zumutbar ist, Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahrs, der Moderator während der Moderation, der Prediger während der Predigt sowie die Mitglieder des Lobpreisteams während des Lobpreises.

5. Ausschluss der Teilnahmeberechtigung

Von der Teilnahme an den Gottesdiensten sind folgende Personen ausgeschlossen:

  1. Personen, die auf dem Land-, See-, oder Luftweg aus einem Staat außerhalb der Bundesrepublik Deutschland in Thüringen einreisen, für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise; dies gilt auch für Personen, die zunächst in ein anderes Land der Bundesrepublik Deutschland eingereist sind;
  2. Personen, die innerhalb der letzten 14 Tage persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der eine Infektion mit SARS-CoV-2 im Labor nachgewiesen wurde, es sei denn, es liegt eine abweichende Entscheidung des zuständigen Gesundheitsamtes vor;
  3. Personen, die innerhalb der letzten sieben Tage Krankheitssymptome (erhöhte Körpertemperatur über 37,5 Grad Celsius, trockener Husten, Atemprobleme, Kurzatmigkeit, Lungenschmerzen, akuter Verlust von Geruchs- und Geschmackssinn, erhebliche Hals- und Gelenkschmerzen) aufgewiesen haben oder diese aktuell noch aufweisen (auch wenn sie sich nicht im Ausland aufgehalten haben oder keinen bekannten persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der eine Infektion mit SARS-CoV-2 im Labor nachgewiesen wurde), während des Vorliegens der Symptome und für die Dauer von sieben Tagen nach der letzten Symptomatik (es sei denn, dass eine SARS-CoV-2-Infektion labordiagnostisch ausgeschlossen worden ist).

6. Zugang zur Gemeinde

Der Zugang zur Gemeinde erfolgt ausschließlich über den Haupteingang (Glastür) in Richtung Clara-Zetkin-Straße. Die Kapellentür und die Eingangstür zum Vorderhaus in der Dornburger Straße bleiben aus Gründen des Brandschutzes geöffnet, dürfen aber nur als Ausgang genutzt werden.

7. Ordnerdienst

Vor und während des Gottesdienstes halten sich drei Ordner am Haupteingang und an der Kapellentür auf. Sie üben im Auftrag des Vorstands der Gemeinde das Hausrecht aus und gewährleisten folgende Regeln:

  1. Vor und nach jedem Gottesdienst desinfizieren sie alle Türgriffe in der Kapelle und an den Toilettentüren.
  2. Die Ordner halten 40 Handbändchen vor, von denen eines an jeden Gottesdienstteilnehmer ausgehändigt wird. Nach Erreichen der maximalen Teilnehmerzahl von 40 Personen werden keine weiteren Personen in das Gebäude zugelassen.
  3. Jeder Gottesdienstteilnehmer trägt eine Mund-Nase-Bedeckung.
  4. Die Gottesdienstteilnehmer unterzeichnen namentlich eine schriftliche Erklärung, dass bei ihnen keine Gründe für einen Ausschluss nach Ziffer 5 vorliegen. Diese Unterlagen werden für einen Zeitraum von drei Wochen aufbewahrt und anschließend datenschutzkonform vernichtet.

8. Weitere Schutz- und Hygienemaßnahmen

  1. Wöchentlich vor den Gottesdiensten erfolgt die sorgsame Reinigung der gesamten Kapelle, des Eingangsbereichs und der Toiletten.
  2. Unmittelbar im Eingangsbereich der Gemeinde befinden sich Desinfektionsbehälter zur Handdesinfektion. Jeder Gottesdienstteilnehmer desinfiziert vor Betreten der Kapelle seine Hände.
  3. Die Kapelle wird vor jedem Gottesdienst vollständig belüftet. Während der Gottesdienste bleiben mindestens vier Fenster der Kapelle geöffnet, um für eine wirksame Belüftung zu sorgen. Auch hierauf achten die Ordner.
  4. An der Kapellentür und der Eingangstür des Vorderhauses befinden sich Schilder mit dem Hinweis: „Kein Zugang“.
  5. An der Haupteingangstür befinden sich Hinweisschilder mit folgenden Hinweisen:
  • Aufforderung zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung während des Gottesdienstes;
  • Aufforderung zur Handdesinfektion;
  • Aufforderung zur Wahrung der Mindestabstände;
  • Aufforderung zur Achtung der Husten- und Niesetikette (nur in die Armbeuge).

9. Hauskreise und Kleingruppen

Folgende Schutzmaßnahmen gelten bei der Durchführung von Hauskreisen und anderen Kleingruppen der Gemeinde, sofern die Treffen nicht online stattfinden:

  1. Einhaltung der Mindestabstände von 1,5 m. Können diese Mindestabstände in Privatwohnungen nicht eingehalten werden, stehen die Gemeinderäume (v.a. Kapelle und Speiseraum) zur Verfügung.
  2. Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung während der gesamten Dauer der Veranstaltung.
  3. Ausschluss der Teilnahmeberechtigung von Risikopersonen im Sinne von Ziffer 5. Der jeweilige Leiter des Hauskreises bzw. der Kleingruppe versichert sich durch Befragung vor Beginn jeder Veranstaltung, dass kein Teilnehmer einer Risikogruppe angehört.
  4. Herstellung einer ausreichenden Belüftung des Raumes und Beachtung der Husten- und Niesetikette (nur in die Armbeuge).

10. Weitere Angaben nach § 5 Abs. 3 der SARS-CoV-2 Maßnahmenentwicklungsverdordnung

  1. Verantwortliche Personen: Christoph Ohler, Harald Kaeber, Torsten Hüttenrauch.
  2. Raumgröße der Kapelle: Breite 7,6 m; Länge 14 m; Höhe 5 m.
  3. Die Kapelle ist mit acht Fenstern versehen, die alle geöffnet werden können.

gez. Vorstand der Christus-Gemeinde Jena

 

CHRISTUS-GEMEINDE JENA e.V.

Dornburger Str. 28

07743 Jena

Mitglied im Bund freikirchlicher Pfingstgemeinden Vereinsregisternummer VR 231115, AG Jena

Jena, den 22.05.2020